Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns. 
Rumi
 

Meine Geschichte


Mein Vater lebte fünfzehn Jahre mit einer Demenz.


Diese Zeit war geprägt von großen Herausforderungen: Aggressionen, Weglaufen,
Missverständnisse, das Gefühl, einander zu verlieren. Er zog sich immer mehr in seine eigene Welt
zurück – und wir standen oft ratlos davor.


Irgendwann haben wir gemerkt:
Die Situation lässt sich nicht verändern.
Unsere Perspektive schon.


Mit diesem Perspektivwechsel begann ein anderer Weg. Wir lernten, meinen Vater neu zu sehen –
jenseits von dem, was verloren ging. Wir wurden offener, ruhiger, aufmerksamer. Unsere Art zu
kommunizieren veränderte sich, unser Umgang wurde wertschätzender und verbindender.


Es war nicht immer leicht. Aber es war echt.                       Und es war schön.                                                                               Wir sind als Familie wieder näher zusammengerückt.


Diese Erfahrung hat mir gezeigt:
Verstehen verändert nicht die Krankheit – aber es verändert die Beziehung.
Und Beziehung schafft Verbindung.

 

Portrait: ©Thomas Hellmann

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